Gefängnis Wauwilermoos soll ausgebaut werden

Die Luzerner Regierung präsentiert die neue Sicherheitsstrategie

Wie geht es weiter mit der Sicherheits-Strategie des Kantons Luzern? Unter anderem möchte der Kanton die Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos modernisieren und vergrössern, wie er am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Ein anderes Projekt ist der Stützpunkt der Verkehrspolizei, der von Emmenbrücke nach Rothenburg verlegt wird. Und ein weiterer Punkt der Sicherheitsstrategie des Kantons Luzern ist die Cyberkriminalität.

Der Kanton Luzern will seine Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos modernisieren und ausbauen. Die Zahl der Plätze soll von 65 auf 90 erhöht werden. Künftig soll sich das Wauwilermoos auf den offenen Strafvollzug beschränken, Plätze für die Ausschaffungshaft soll es dort nicht mehr geben. Dies hat der Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker am Dienstag an einer Medienkonferenz erklärt. Das Gefängnis habe auch eine Sanierung nötig, sagte er. Er rechne damit, dass die Pläne bis 2025 umgesetzt werden könnten.

Neubau der Verkehrspolizei in Rothenburg

Ein weiteres Projekt des Kantons Luzern ist ein Neubau für die Verkehrspolizei in Rothenburg. Der bisherige gemietete Standort muss bis 2023 aufgegeben werden. In dem Gebäude, das auf einem kantonalen Areal erstellt werden soll, sollen auch das Kommando und weitere Abteilungen der Luzerner Polizei untergebracht werden.

Cyberkriminalität bekämpfen

Ein weiteres Projekt des Justiz- und Sicherheitsdepartements der Kantons Luzern ist der Ausbau der Ressourcen, um die Cyberkriminalität bekämpfen zu können. Zur
Zeit wird der Bedarf für die Aus- und Weiterbildung der Ermittler sowie der nötige Aufbau von Ressourcen ermittelt. Vor drei Wochen hatte bereits die Staatsanwaltschaft von der Politik Mittel gefordert, um sich gegen diese neue Kriminalitätsform rüsten zu können. 2018 hatte sie zwei Drittel der Fälle sistieren müssen, weil die Täter nicht aufzuspüren waren.

Quelle: sda

Kommentieren

comments powered by Disqus