EVZ ist im Playoff-Halbfinal

Die Zuger haben auch das vierte Spiel gegen Lugano gewonnen

Bereits nach vier Spielen hat sich der EV Zug das Ticket für das Playoff-Halbfinal der Eishockey National League gelöst. Gestern Abend haben die Zuger auswärts 5:4 nach Verlängerung gegen Lugano gewonnen.

Der EV Zug steht bereits im Playoff-Halbfinal. Die Zuger haben den letztjährigen Finalisten Lugano in vier Spielen geschlagen. Zuletzt am Samstagabend in einem langen Spiel. Erst in der zweiten Verlängerung fiel das entscheidende 5:4 für den EVZ. Den Siegestreffer für die Zuger erzielte der Amerikaner Brian Flynn nach 35:33 Minuten der Overtime. In der 86. Minute war EVZ-Stürmer Dominic Lammer noch am Pfosten gescheitert.

Wie beim 5:4 für die Zentralschweizer in Spiel 3 boten die beiden Mannschaften, die in der Qualifikation am meisten Tore geschossen hatten, ein offensives Spektakel. Lugano ging in der regulären Spielzeit wie zwei Tage zuvor in Zug dreimal in Führung. Das 4:3 von Romain Loeffel (53.) hielt nur während 24 Sekunden, dann zeichnete Yannick-Lennart Albrecht für das 4:4 verantwortlich. 

Erstes Goal für Hofmann

In der 5. Minute war den Bianconeri dank Grégory Hofmann, der ab der kommenden Saison für den EVZ spielt, zum ersten Mal in dieser Serie das 1:0 gelungen. Hofmann traf bereits zum 32. Mal in der laufenden Meisterschaft. Das 2:1 von Lugano durch Maxim Lapierre (28.) war gleich eine doppelte Premiere für die Tessiner im Viertelfinal gegen die Zuger, nämlich der erste Powerplay-Treffer und das erste Tor eines Ausländers. In der 48. Minute war dann auch noch der Finne Henrik Haapala zum wichtigen 3:3 erfolgreich. Am Ende war das aber nur eine Randnotiz.

Zwar war bei den Luganesi von Beginn weg zu spüren, dass sie das Saisonende unbedingt verhindern wollten. Wenn man allerdings dreimal hintereinander fünf Gegentore kassiert, ist ein Ausscheiden nicht verwunderlich. Somit müssen die Tessiner weiter auf den ersten Meistertitel seit 2006 warten. Und für Ireland dürfte es das letzte Spiel als Trainer von Lugano gewesen sein.

Quelle: sda

Es war das drittlängste Spiel in der Geschichte des Schweizer Eishockeys.

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