Mehr Schwarzarbeit im Kanton Luzern

Am meisten Kontrollen gab es im Baunebengewerbe

Im letzten Jahr sind beim Kanton Luzern über 600 Meldungen wegen Schwarzarbeit eingegangen. Das sind mehr als noch im Jahr zuvor. Am meisten ist das Baunebengewerbe kontrolliert worden.  Die Gewerkschaften kämpfen schon länger dafür, die Schwarzarbeit im Baugewerbe in den Griff zu bekommen. Das sei aber gar nicht so einfach. 

Im Kanton Luzern fliegen immer wieder Schwarzarbeiter auf, vor allem im Baunebengewerbe. Im letzten Jahr sind rund 800 Leute kontrolliert worden. Das man die Zahl der Schwarzarbeiter reduzieren kann, sei nicht so einfach, sagt Giuseppe Reo von der Gewerkschaft UNIA. "Bei vielen Kontrollen braucht es die Polizei, die hilft.", sagt er. Darum brauche es eine stärkere Zusammenarbeit.

Letztes Jahr fanden im Bereich Baunebengewerbe 135 Kontrollen zu Schwarzarbeit statt. Dieser Bereich umfasst Elektro-, Gas-, Wasser-, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsinstallationen, Spenglerei, Gipserei, Malerei, Fussbodenleger, Dämmung und Bauschlosserei. Auch im Gastgewerbe (Diskotheken, Dancing, Night Club) und Erotikgewerbe wurden vermehrt Kontrollen durchgeführt.

Im Baunebengewerbe gab es im Kanton Luzern letztes Jahr 135 Kontrollen zu Schwarzarbeit. (Symbolbild)

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