Zug schlägt schwaches Lausanne in Spiel 3

Der EVZ legt in der Halbfinal-Serie wieder vor

Die Zuger lassen sich von ihren Fans feiern.

Der EV Zug gewinnt vor heimischer Kulisse gegen ein harmloses Lausanne gleich mit 5:0. Zug hat im Playoff-Halbfinal somit wieder vorgelegt.

Der EVZ startete furios ins dritte Halbfinalspiel, wohlwissend, dass bis anhin jeweils die Heimmannschaft das Spiel für sich entscheiden konnte – und damit schon fast ein bisschen unter Zugzwang. Die Zuger haben sich im letzten Spiel am Dienstag in Lausanne mit den vielen unnötigen Strafen selbst um ein besseres Resultat gebracht. Etwas über das sich wohl die Lausanner nach diesem ersten Drittel geärgert haben, dreimal kassierten die Waadtländer wegen Fouls eine Strafe, zweimal netzten die Zuger in Überzahl ein.

In der sechsten Minute war es EVZ-Stürmer Lino Martschini der traf, zwei Minuten vor Ende des Startdrittels war auch noch Topscorer Garrett Roe erfolgreich. Die Lausanner mit vielen unnötigen Fehlern, die Zuger hochkonzentriert und nach 19 zu 4 Schüssen im ersten Drittel verdient in Führung.

Zuger mit doppelt so vielen Schüssen

Auch im zweiten Drittel spielten die Zuger souverän mit der nötigen Cleverness und Härte. Und auch das Umschaltspiel von Defensive auf Offensive funktionierte prächtig – in der 28. Minute konnte Reto Suri nach toller Vorarbeit von Martschini alleine auf das Tor der Lausanner losstürmen und traf zum 3:0. Und als die Waadtländer knapp vier Sekunden vor Schluss gedanklich wohl schon in der Kabine waren, schenkte auch noch EVZ-Verteidiger Johan Morant den glücklos agierenden Gästen einen Treffer ein.

Im dritten Abschnitt gab es dann "nur" noch ein Zuger Tor zu bejubeln: In der 45. Minute gelang Dario Simion mit dem dritten Powerplay-Treffer noch das 5:0. Und als die Lausanner wahrscheinlich dachten "schlimmer geht nimmer" durften sie noch für mehr als eine Minute doppelte Überzahl spielen. Doch sinnbildlich für den ganzen Waadtländer-Abend kamen sie auch dann nicht zu ihrem Ehrentreffer. Der Zuger Goali Tobias Stephan - der ab nächster Saison für Gegner Lausanne spielen wird - durfte seinen ersten Shutout der diesjährigen Playoffs bejubeln und rundete damit ein wunderbares Zuger Teamergebnis ab. Die Zuger schossen insgesamt doppelt so viel auf das Tor der Lausanner - in der Schussstatistik stand es zum Schluss 40:20.

Der EVZ legt damit in Spiel 3 der Halbfinal-Serie vor ausverkauftem Haus (7'200 Zuschauer) in der Serie wieder vor und führt mit 2:1. Am Dienstag findet Spiel 4 wieder in Lausanne statt.

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