Hochbetrieb bei der Rega am Wochenende

Das sonnige Wetter hat zu vielen Rettungseinsätzen geführt

Ein Gleitschirmpilot hing kopfüber in einem Baum. Auch an der Eiger-Nordwand musste die Rega jemanden retten.

Scheint die Sonne, macht sich die Schweizer Bevölkerung auf in die Berge. Entsprechend hoch ist dann auch die Anzahl der Bergsportler die verunfallen. Und entsprechend viele Anrufe erhält die Rega.

Am Sonntag, 31. März 2019, mussten gleich zwei Rega-Helikopter verunfallte Wintersportler in Col de Lys im Kanton Freiburg retten. Eine Schneeschuhläuferin rutschte in Gipfelnähe aus und stiess dabei in eine Person, die weiter unten stand. Beide stürzten rund 100 Meter in die Tiefe und blieben verletzt liegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Helikopter haben die beiden Verletzten aus dem steilen Hang geflogen.

Gleitschirmpilot im Baum

Am Samstagnachmittag blieb ein Gleitschirmpilot nach einem Absturz in Malleray im Kanton Bern kopfüber in einem Baum hängen. Sein Schirm hatte sich in den Ästen verfangen. Die Rega-Crew hat den Piloten aus seiner misslichen Lage rund zehn Meter über dem Boden befreit. Dabei wurde sie von vier Bergrettern des Schweizer Alpen-Clubs SAC unterstützt. Der Pilot wurde leicht verletzt. Nach einer medizinischen Versorgung wurde er ins Spital geflogen.

Rettung aus Eiger-Nordwand

Ebenfalls unterstützt durch Bergretter des SAC hat die Rega am Freitagnachmittag zwei Personen aus der Eiger-Nordwand gerettet. Einer von zwei Bergsteigern war 30 Meter ins Seil gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Sein Kollege konnte zu ihm absteigen und die Rega alarmieren. Diese Rettete den Verunfallten dann auf einer Höhe von rund 3'100 Meter über Meer.

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