Mann aus Lawine auf Göscheneralp gerettet

Lawinen-Hündin Nora findet Mann nach eineinhalb Stunden

Auf der Göscheneralp ist eine Lawine hinuntergegangen. Ein Mann wurde von der Lawine verschüttet. Der Verschüttete konnte nach eineinhalb Stunden aus der Lawine gerettet werden.

Auf der Göscheneralp im Kanton Uri ist am Dienstagnachmittag ein Mann von einer Lawine verschüttet worden. Nach rund eineinhalb Stunden konnte der Verschüttete von Lawinen-Hündin Nora gefunden und von Helfern mittelschwer verletzt aus der Lawine gerettet werden.

Zwei Personen hatten am Dienstag, 9. April, den Schnee auf der Strasse zur Göscheneralp geräumt, als gegen 13:30 Uhr eine Lawine über die Strasse niederging. Eine Person wurde dabei komplett von den Schneemassen verschüttet, wie die Rega mitteilt. Sofort alarmierte der Unversehrte die Rega und begann mit der Suche nach seinem Kollegen.

Verschütteter nach eineinhalb Stunden gerettet

Rund eineinhalb Stunden nach dem Lawinenniedergang wurde der Verschüttete von Lawinen-Hündin Nora lokalisiert und konnte aus den Schneemassen befreit werden. Dank eines Hohlraumes verfügte der Mann offenbar über genügend Luft, bis ihn die Rettungskräfte finden und ausgraben konnten. Laut Mitteilung der Rega wurde der unterkühlte und mittelschwer verletzte Mann von einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen. Bei der Bergung des Verschütteten waren Einsatzkräfte der Rega sowie Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs SAC mit drei Lawinenhundeteams beteiligt.

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