41 Tote bei Notlandung in Moskau

Brandursache ist noch unklar

Bei einem Flugzeugunglück in Moskau sind offenbar 41 Menschen ums Leben gekommen. Dies ereignete sich in einer brennenden Maschine des Typs Suchoi Superjet-100. Ein Passagier des Flugzeugs hat den Brand gefilmt. 

Die Maschine war rund eine halbe Stunde nach dem Start notgelandet, der Pilot gab mindestens ein Signal, dass es technische Probleme gibt, wie Medien berichteten. Ersten Erkenntnissen zufolge brach auch der Funkkontakt ab. Die Piloten konnten sich retten. Von den 78 Insassen der Aeroflot-Maschine seien 37 Personen am Leben, teilte das Ermittlungskomitee mit. Bilder zeigen, wie die in Flammen stehende Maschine der Gesellschaft Aeroflot auf der Landebahn des Flughafens Scheremetjewo rollt. Schwarzer Rauch stieg auf. Den offiziellen Angaben zufolge waren 73 Passagiere und fünf Besatzungsmitgliederwaren an Bord des Flugzeugs, das unterwegs nach Murmansk im Norden Russlands war.

Mehrere Menschen trugen bei dem Unglück schwerste Verletzungen davon, wie Einsatzkräfte weiter berichten. Die Ursache für die Havarie ist zunächst unklar. Scheremetjewo gilt als der grösste und sicherste Flughafen Russlands.

War ein Blitz für das Unglück verantwortlich?

Medien berichteten von einem möglichen Motorschaden des Flugzeugs. Es gab allerdings auch Berichte, wonach ein Blitz in die Maschine eingeschlagen habe. Als die Maschine aufprallte, platzte nach ersten Erkenntnissen der Ermittler auch der voll befüllte Treibstofftank. Blitzschnell breitete sich daraufhin Feuer aus. Der hintere Teil der Maschine stand komplett in Flammen. Dicke Rauchwolken stiegen in den Himmel.

(Quelle sda) 

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