Erste Stadionverbote nach Spielabbruch FCL-GC

Die Swiss Football League geht gegen fünf erste GC-Chaoten vor

Die Swiss Football League erlässt erste Stadionverbote nach dem Spielabbruch bei Luzern-GC (Archivbild).

Nach dem Spielabbruch beim FC Luzern und GC hat die Swiss Football League fünf erste schweizweite Stadionverbote verhängt. Damit reagiert die Liga auf die Vorfälle, die am vergangenen Sonntag zum Abbruch des Spiels Luzern-GC geführt hatten. Laut Mitteilung habe die Liga noch keinen Entscheid darüber gefällt, wie das Spiel nach dem Abbruch gewertet wird.

Die Swiss Football Legaue SFL reagiert auf das Verhalten der Personen aus dem Sektor des Grasshopper Club Zürich, das am vergangenen Abbruch der Partie zwischen dem FC Luzern und GC geführt hatte. Laut Mitteilung der SFL stellte die Liga der Polizei unmittelbar nach dem Spiel am Sonntag ein Gesuch, die 57 Personen, welche das Spielfeld betreten hatten, zu identifizieren, damit gegen alle ein Stadionverbot ausgesprochen werden kann.

Fünf erste Stadionverbote ausgesprochen

Die SFL hat fünf erste Personen identifiziert: Zu den ersten Chaoten, welche ein schweizweites Stadionverbot erhalten, gehören die beiden Personen, die einen GC-Spieler tätlich angegriffen. Wie die Liga mitteilte, verhängte sie dieselben Sanktionen auch gegen zwei weitere GC-Anhänger, welche das Spielfeld betreten hatten.

Massnahmen per sofort in Kraft

Die Sanktionen sind ab sofort wirksam und gelten schweizweit für alle Spiele der beiden höchsten Meisterschaften im Fussball und Eishockey. Laut Mitteilung der SFL variiert die Dauer der Verbote zwischen drei und fünf Jahren. Bei Zuwiderhandlung gegen die Massnahme erfolgt eine Anzeige bei der Polizei.

CEO der SFL ist schockiert

«Es ist unsere Pflicht gegenüber allen friedlichen Fussballfans, diejenigen Personen mit einem langjährigen Stadionverbot zu belegen, die bewusst den geregelten Ablauf der Meisterschaft stören und sich nicht an unsere Regeln halten», sagt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League. «Besonderes schockierend war der tätliche und verbale Angriff gegen einen dunkelhäutigen Spieler. Gegen rassistische Denkweisen und jegliche Art von Diskriminierung müssen wir alle gemeinsam vehement vorgehen.»

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