Nein zu Wohnraum-Initiative in Kriens

Kriens muss keinen genossenschaftlichen Wohnraum fördern

Kriens

 Die Stadt Kriens muss die Förderung von genossenschaftlichem Wohnraum nicht in einem Gesetz verankern. Das Stimmvolk hat die Gemeindeinitiative "Bezahbarer Wohnraum - für ein lebenswertes Kriens" abgelehnt.

Die Vorlag aus den Reihen der SP erlitt an der Urne Schiffbruch mit 4422 Nein- gegen 3741 Ja-Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 44 Prozent. Die Stadt Kriens will nun Massnahmen zur Wohnbauförderung an eine Arbeitsgruppe erteilen. Ziel der Initiative war es, dass der Stadtrat für private und gemeinnützige Bauträger hätte Anreize schaffen können, damit vermehrt in preisgünstigen Wohnraum investiert wird oder solcher erhalten bleibt. Dies hätte etwa über einen Ausnützungsbonus oder mit der Festsetzung eines Anteils an preisgünstigen Wohnungen erreicht werden sollen.

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