Die Zukunft der Rigi

750 Aktionäre der Rigi Bahnen treffen sich auf der Rigi Staffel

Die Rigibahnen investieren massiv. Sie haben letztes Jahr zum fünften Mal in Folge ein Rekordergebnis geschafft - es gab mit 970.000 Besucher so viele, wie noch nie. Doch wann ist die Schmerzensgrenze des Massentourismus erreicht? Laut dem CEO a.i. Marcel Waldis "noch nicht".

Rund 750 Aktionäre haben sich am 23. Mai auf der Rigi Staffel zur Generalversammlung getroffen. Obwohl es gemäss der Traktandenliste um die üblichen Gschäfte, wie die Jahresrechnung ging, wurde vor der GV auch um die Zukunft der Rigi diskutiert. Die Aktionäre fragten sich, wie viele Touristen der Berg noch verträgt. Einige wünschen sich, dass es eine begrenzte Anzahl Gäste geben soll. Andere finden, dass sie noch genug Platz zum Wandern haben.

"Lieber Qualität anstelle von Quanität"

"Wir wollen den Gästen einen qualitativ guten Aufenthalt bieten", sagt der vorübergehende Geschäftsführer der Rigi Bahnen Marcel Waldis gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus. So könnten beispielsweise die Fahrpläne neu geregelt werden, dass nicht so viele Touristen auf einaml auf der Rigi ankommen. Der Besucherrekord vom letztes Jahr begründet Marcel Waldis vor allem mit dem guten Wetter. "Es gibt über 300 Tage an denen nicht so viel los ist auf der Rigi. Ziel ist es jetzt, die Touristen saisonal besser verteilen zu können", so Waldis.

Neue Strategie
Die Rigi Bahnen wollen mit ihrer Strategie in eine Richtung gehen, in welcher der Massentourismus nicht noch mehr wächst. Wie diese Strategie genau aussieht, ist aber erst Ende Jahr klar. Auch ungefähr dann sollte feststehen, wer der neue Geschäftsführer der Rigi Bahnen wird. Der Rekrutierungsprozess läuft.

Blick auf Rigi Staffel                                                              Rigibahnen. Die Luftseilbahn von Weggis auf die Rigi.

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