Maturastreich geht zu weit

Die Kantonsschule Sursee macht eine Strafanzeige gegen Schüler

Vier Schüler sind in einer Präsentation am Maturastreich vor gut zwei Wochen an der Kanti Reussbühl zu weit gegangen. Bestimmte Lehrpersonen seien mit dem Holocaust und dem Übertragen von schlimmen Krankheiten in Verbindung gebracht worden. Darauf hat die Kanti Sursee Strafanzeige gegen die Verantwortlichen eingereicht und die Eltern mit einem Brief informiert, wie Radio SRF berichtete.

Schüler welche Aufnahmen von der Präsentation haben, werden im Elternbrief aufgefordert diese zu löschen. Jegliche Veröffentlichungen davon würde zu einer Anzeige führen. Die Schulleitung hat gegenüber den Schülerinnen und Schüler ein grosses Vertrauen, dieses hat mit dem aktuellsten Vorfall klar gelitten. Die Anzeige liegt im Moment bei der Staatsanwaltschaft Luzern, diese prüft das Ganze. Ausserdem dürfen die betroffenen Schüler nicht am Abschlussball teilnehmen. 

die Kantonsschule in Sursee.

Audiofiles

  1. Schulleitung zeigt Maturanden in Sursee an. Audio: Roman Unternährer

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