Einkaufstourismus lässt sich an der Grenze kaum eindämmen

Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat

Der Schweizer Einkaufstourismus lässt sich nicht an der Grenze eindämmen.

Mit Massnahmen an der Grenze lässt sich der Einkaufstourismus kaum eindämmen. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in einem Bericht, den er im Auftrag des Nationalrats verfasst hat.

Hauptgrund für den Einkaufstourismus seien die hohen Preise in der Schweiz im Vergleich zum benachbarten Ausland, schreibt er. Diese Differenz lasse sich mit Massnahmen an der Grenze nicht beseitigen. Konsumentinnen und Konsumenten würden auch bei einem schärferen Einfuhrregime zum Einkaufen ins Ausland fahren.

Bundesrat untersucht verschiedene Massnahmen

Der Bundesrat untersucht im Bericht verschiedene Massnahmen, darunter eine Senkung der Wertfreigrenze, ein Spezialmehrwertsteuersatz im Reiseverkehr, eine Gebührenpflicht für Einkäufe im Ausland oder die Verrechnung der Mehrwertsteuer mit den Nachbarstaaten.

Alle analysierten Massnahmen hätten Vor- und Nachteile, schreibt der Bundesrat. Eine ideale Lösung existiere nicht. Mit gewissen Massnahmen an der Grenze könne zwar die Steuergleichbehandlung  erhöht werden. Wegen der geringen Wirkung und den bereits eingeleiteten Schritten zur Bekämpfung der Hochpreisinsel Schweiz seien solche Massnahmen nicht erforderlich und auch nicht zielführend.

(Quelle: sda)

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