Obwaldner SVP will mit Parteipräsidentin Rüegger in den Nationalrat

Die SVP will den vor acht Jahren verlorenen Sitz zurückholen

Monika Rüegger von der SVP will für Obwalden in den Nationalrat.

Die SVP des Kantons Obwalden will ihren 2011 verlorenen Sitz im Nationalrat zurückholen. Die Parteibasis hat in Alpnach Parteipräsidentin und Kantonsrätin Monika Rüegger aus Engelberg für die Wahlen vom 20. Oktober nominiert.

Rüegger sei eine gut vernetzte Persönlichkeit, teilte die Partei nach der Nominationsversammlung mit. Sie verstehe das politische Handwerk, könne Allianzen bilden und gehe offen auf Menschen zu. Für die Nomination Rüeggers führt die SVP zudem ins Feld, dass damit dem vielbeschworenen Wunsch nach mehr Frauen in der Politik Rechnung getragen werden könne, und zwar ohne Zwang und Quoten.

Rüegger ist diplomierte Metallbauplanerin. Sie ist seit zehn Jahren im Kantonsrat und seit neun Jahren im Schulrat Engelberg tätig.

SVP tritt gegen die FDP an
Obwalden hat nur einen Nationalratssitz. Die SVP hat diesen vor acht Jahren an Karl Vogler von der CSP verloren. Vogler war damals von einem überparteilichen Komitee portiert worden, nun verzichtet er.

Die CSP und die CVP treten bei den Nationalratswahlen nicht an, wohl aber die FDP. Sie nominierte den Kernser Bäcker-Konditor und Berufsschullehrer Marco De Col. Zudem ist eine wilde Kandidatur des CVP-Mitglieds Peter Krummenacher angekündigt.

Auch im Ständerat hat Obwalden nur einen Sitz. Ständerat Erich Ettlin von der CVP tritt erneut an. Diesen Sitz greift die SVP nicht an, weil die relevanten politischen Strömungen in Obwalden in Bern ausgewogen vertreten sein sollen, wie sie schreibt.

Quelle: sda

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