Trainingsauftakt beim FC Luzern

Nach drei Wochen Ferien beginnen die Vorbereitungen zur neuen Saison

Nach der Saison ist vor der Saison. Knapp drei Wochen nach dem Ende der Super League Saison 2018/19 geht es für die erste Mannschaft des FC Luzern nach ein paar Wochen Ferien bereits wieder weiter mit den Vorbereitungen für die neue Spielzeit. Beim Trainingsstart am Montag dabei waren auch wieder einige Rückkehrer.

Es wird wieder geschwitzt auf der Luzerner Allmend. Nach dreiwöchigen Ferien nahmen die Profis des FC Luzern am Montag wieder den Trainingsbetrieb auf. Beim Vorbereitungsstart kam es dabei zum Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern. Die zur letzten Saison ausgeliehenen Spieler Remo Arnold (war beim FC Winterthur) und Daniel Follonier (war bei Servette Genf) zogen sich wieder das FCL-Leibchen über. Ebenfalls wieder mit dabei war Goalie Simon Enzler. Er spielte die letzte Saison als Stammtorhüter beim SC Kriens und wusste dort zu überzeugen. Ob er allerdings definitiv beim FCL bleibt und den Posten von David Zibung übernimmt ist noch unklar. Nach seinem Kreuzbandriss und einer Pause von sieben Monaten nahm auch Innenverteidiger Stefan Knezevic den Trainingsbetrieb wieder auf.

Nicht mehr mit dabei sind die abgewanderten Valeriane Gvilia (wechselt zu Legia Warschau), Tomi Juric (vereinslos), Yannick Schmid (wechselt zum FC Vaduz) und Mirko Salvi (nach Leihe wieder zurück zu GC). Ein bekanntes Gesicht war ebenfalls nicht mehr mit dabei beim Trainingsstart: Claudio Lustenberger übernimmt nach 13 Jahren die Rolle des Talentmanagers von Michel Renggli welcher neu U18-Trainer wird.

Custodio und Rodriguez wahrscheinlich weg

Wegen Einsätzen in den Nationalmannschaften noch nicht am Training teil nahmen Otar Kakabadze, Silvan Sidler, Idriz Voca, Ruben Vargas, Shkelqim Demhasaj, Loïc Jacot und der neu mit einem Profivertrag ausgestatteten Nachwuchsspieler Darian Males. Krank war zudem Stürmer Blessing Eleke. Ganz komplett war der FCL Kader beim Trainingsstart also noch nicht. Auch die beiden Mittelfeldspieler Olivier Custodio und Francisco Rodriguez haben gefehlt. Sie seien zurzeit daran ihre Zukunft zu regeln. Was soviel bedeutet wie: Sie werden den Verein noch verlassen.

Dass die Mannschaft also eins-zu-eins so bestehen bleibt ist auszuschliessen. Ebenso unklar ist wer die neue Nummer Eins im Luzerner Tor wird. Dem FCL bleibt jedoch noch genügend Zeit für allfällige Kadermutationen. Die Luzerner, welche diesen Sommer auf ein Trainingslager im Ausland verzichten, starten am 20./21. Juli in die neue Super League Saison. Und für alle die nicht so lange warten wollen: Am 26. Juni testet der FCL gegen den FC Winterthur (in Brunnen), am 29. Juni gegen den österreichischen Verein SCR Altach (in Zug) und am 3. Juli gegen den FC Aarau (in Luzern). Ausserdem findet vom 9. bis 13. Juli der traditionelle Uhrencup in Biel statt (mit dem FCL, Meister YB, Eintracht Frankfurt und Crystal Palace).

Audiofiles

  1. Trainingsauftakt FC Luzern. Audio: Philipp Breit / Michi Huser

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