Bund erhöht Hitzewarnungen in elf Regionen

Ab Mitte Woche gilt für die Region Basel und Teile des Wallis "grosse Gefahr"

MeteoSchweiz hat die Hitzewarnungen für die Region Basel und Teile des Wallis von Stufe 3 auf 4 erhöht. Ab Wochenmitte gelangt sehr heisse Luft in die Schweiz. Bisherige Hitzerekordwerte wanken.

Wie am Montag ein Blick in den Blog von MeteoSchweiz zeigte, handelt es sich bei den neuen Warnregionen 4 um Basel, Rheinfelden AG und Frick-Leibstadt AG, im Kanton Wallis um die Regionen Conthey-Fully, Martigny-Verbier, Sion-Crans-Montana, das Val d'Hérens, Val d'Anniviers, die Region Lötschental-Naters sowie das Turtmann- und das Vispertal. Gefahrenstufe 4 bedeutet "grosse Gefahr". In diesen rot eingefärbten Zonen muss mit Tageshöchstwerten von 35 bis 39 Grad gerechnet werden, für die sonst weit verbreitete Gefahrenstufe 3 ("erheblich") gilt eine Temperaturspanne von 32 bis 37 Grad.

Rekordwerte könnten getoppt werden

Die von MeteoSchweiz für den Mittwoch und Donnerstag berechneten Temperaturprognosen zeigen, dass die Rekordhitzewerte verschiedener Stationen wanken dürften. So lautet die Prognose für Basel-Binningen 38,5 Grad, nur 0,1 Grad unter dem aktuellen Rekord von 38,6 Grad vom 13. August 2003.

Neuer Hitzerekord in Luzern?

In Luzern könnte es laut der online veröffentlichten Tabelle mit 37,4 Grad für einen neuen Hitzerekord reichen. Die bisherige Höchstmarke vom 29. Juli 1947 liegt bei 36,9 Grad. Auch für Zürich und Davos sagen die MeteoSchweiz-Prognosen neue Rekordwerte voraus.

Saharastaub in der Luft

Diese Prognosen seien jedoch mit gewissen Unsicherheiten behaftet, schreibt MeteoSchweiz, genauso wie die Dauer der sich anbahnenden Hitzewelle. Wie es dazu zudem von Seiten MeteoNews heisst, haben wir es mit einer Hitzewelle zu tun, welche von der Sahara her kommt. Deshalb ist auch Saharastaub in der Luft. Laufend die neusten Prognosen gibt es im Wettersevice.

(Quelle: red/sda)

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