FDP Uri will Matthias Steinegger als Nationalrat

Der 43-Jährige soll im Herbst den Sitz der SVP angreifen

Der 43-jährige Matthias Steinegger soll den Nationalratssitz der FDP Uri zurückerobern.

Die FDP Uri geht mit Matthias Steinegger ins Rennen um einen Nationalratssitz.Die Partei hat den 43-jährigen Kantonsparlamentarier am Dienstagabend einstimmig als Kandidat für die Wahl im Herbst nominiert.

Der Sohn des berühmten Urner alt Nationalrats Franz Steinegger habe die Wahl einstimmig geschafft, so die FDP Uri. Am ausserordentlichen Parteitag waren 50 Stimmberechtigte anwesend. Man rechne sich mit Steinegger relativ gute Chancen aus, sagte Parteipräsident Ruedi Cathry gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Während vier Jahren Präsident der FDP Uri

Für Uri als Gebirgskanton sei es enorm wichtig, dass sein einziger Nationalrat breit akzeptiert sei und in Bern Mehrheiten für die Interessen des ganzen Kanton finden könne. Der 43-jährige Steinegger ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Der Betriebsleiter eines Sand- und Kieswerks in Flüelen sitzt seit 2012 im Urner Kantonsparlament. Von 2014 bis 2018 präsidierte er die Kantonalpartei.

Angriff auf Sitz der SVP

Die FDP Uri hält mit Josef Dittli bereits einen Ständeratssitz. Der Nationalratssitz wird frei, nachdem Beat Arnold (SVP) aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antritt. Seine Partei tritt mit dem frischgewählten Landratspräsidenten Pascal Blöchlinger an. Die SP nominierte den Altdorfer Gemeindepräsidenten Urs Kälin für die Wahl. Auch die CVP erhebt Anspruch auf den Sitz, der Parteivorstand schlägt Patrizia Danioth Halter und Simon Stadler vor. Die eidgenössischen Wahlen sind am 20. Oktober.

Quelle: sda

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