Der Fall Malters ist erneut vor Gericht

Luzerner Polizeiführung muss sich wegen Polizeieinsatz verantworten

Auftakt zum Prozess im Fall Malters Auftakt zum Prozess im Fall Malters Auftakt zum Prozess im Fall Malters

Vor dem Luzerner Kantonsgericht wird ab heute erneut der Fall Malters behandelt. Dabei geht es um die Frage ob die Polizei-führung bei ihrem Einsatz im März 2016 gegen das Gesetz verstossen hat. In der Verhandlung wird nun ein neues Gutachten zur Urteilsfähigkeit des Opfers vorgelegt.

Der Fall Malters

Im März 2016 wollte die Luzerner Polizei ein Haus in Malters durchsuchen. Es gab einen Verdacht auf eine illegale Hanfanlage. Im Haus war die Mutter des mutmasslichen Hanfbesitzers. Sie war bewaffnet und wehrte sich gegen den Polizeieinsatz. Als die Polizei das Haus stürmte, erschoss sich die Frau.

Das Polizeikader vor Gericht

Die beiden Luzerner Polizeichefs Adi Achermann und Daniel Bussmann mussten sich daraufhin vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Gemäss dem Anwalt des Sohnes hätte die Polizei abwarten müssen. Es habe noch andere Möglichkeiten gegeben, die Situation zu lösen ohne das Haus zu stürmen, so der Anwalt. In erster Insatz wurden die beiden Polizeikader im Fall Malters freigesprochen.  Der Sohn des Opfers zog daraufhin das Urteil weiter.

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