Die FDP Luzern will die Unterstützung der CVP

Für die kommenden Wahlen sollen die Parteien zusammenspannen

Wahlen (Symbolbild)

Die FDP Luzern will für die Wahlen im kommenden Herbst gemeinsame Sache mit der CVP machen. Man sei zwar grundsätzlich gut aufgestellt, trotzdem sei die Ausgangslage anspruchsvoll. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung.

 Für die Nationalratswahlen wolle man eine Listenverbindung eingehen. Für die Ständeratswahlen strebt die Partei eine gemeinsame Liste an, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Sie wolle ihre beiden Nationalratssitze sowie den Ständeratssitz bei den Wahlen verteidigen, beschreibt die Parteileitung in einer Mitteilung vom Montag das Wahlziel.

CVP der am besten geeignete Partner

Die FDP sei für die Wahlen gut aufgestellt, schreibt die Partei. Trotzdem sei die Ausgangslage herausfordernd, weil der Kanton Luzern über einen Nationalratssitz weniger verfügen werde als bisher. Es brauche somit einen höheren Wähleranteil, um die bestehenden Sitze zu halten.Diese Ausgangslage erfordert gemäss FDP-Spitze das Ausschöpfen sämtlicher unterstützenden Wahlkampfmittel wie Listenverbindungen oder gemeinsame Listen. Als geeigneter Partner dafür kommt für sie die CVP Luzern infrage.

Es gebe inhaltliche Berührungspunkte, heisst es in der Mitteilung. Die Stärkung der konstruktiven bürgerlichen Kräfte sei angesichts der grossen Herausforderungen angezeigt. Gespräche zwischen den Parteispitzen von CVP und FDP hätten gezeigt, dass beide Parteien an einer Zusammenarbeit interessiert seien.

Die früheren Erzfeinde CVP und FDP sind 2015 erstmals für die Nationalratswahlen eine Listenverbindung eingegangen. Die CVP hat drei Nationalratsmandate. Bei den Ständeratswahlen treten für die FDP der bisherige Damian Müller und für die CVP Nationalrätin Andrea Gmür an.

(Quelle: sda)

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