Das ist das Siegerprojekt für das ewl-Areal

Das rote Haus bleibt das Herz der Überbauung in der Stadt Luzern

Das Siegerprojekt für die Umnutzung des ewl-Areals in der Stadt Luzern steht fest: Auf dem Areal der energie wasser luzern soll ein Vorzeigeprojekt mit den Schwerpunkten Wohnen und Dienstleistung entstehen. Dies teilten die Stadt Luzern, die ewl und weitere Partner am Dienstag, 2. Juli, mit. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei rund 200 Millionen Franken. Läuft alles nach Plan, können die neuen Wohnungen und Büros in rund sieben Jahren bezogen werden.

Das Team Arge Halter AG/Eberli Sarnen AG plant ein urbanes und ökologisches Projekt mit den Schwerpunkten Wohnen, Dienstleistungen und Sicherheit. Auf dem rund 20'000 Quadratmeter grossen Areal sollen insgesamt 72 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen entstehen, teilten die Stadt Luzern, die ABL Allgemeine Baugenossenschaft Luzern und ewl energie wasser luzern am Dienstag gemeinsam mit. Sie realisieren das Projekt zusammen und gründeten im vergangenen Dezember dafür die ewl areal ag.

Zukünftige Mieter der Räumlichkeiten

Zusammen mit dem 81 Zimmer umfassenden Pflegezentrum der Viva Luzern entstehe auf dem ewl-Areal Wohnraum für verschiedene Bedürfnisse und Lebensformen, heisst es weiter.

ewl und die bereits ortsansässigen städtischen Dienstabteilungen Tiefbauamt, Geoinformationszentrum GIS und Umweltschutz ziehen auch in die neuen Räumlichkeiten ein. Zudem werden künftig die Feuerwehr der Stadt Luzern, die Zivilschutzorganisation Pilatus, die Stadtgärtnerei und Stützpunkte für das Strasseninspektorat auf dem Areal angesiedelt.

Als weitere mögliche Nutzer seien der Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals, eine integrierte Leitstelle der Luzerner Polizei und des Sanitätsnotrufs 144 Zentralschweiz sowie die Leitstelle der VBL eingeplant, heisst es weiter.

Rotes Haus als Herz des Areals

Die bauliche Vergangenheit und das industrielle Erbe des Gaswerkareals der Stadt Luzern blieben im Projekt "Rotpol" mit dem Erhalt des roten Hauses präsent, heisst es weiter. Die Architektur kreiere rund um das Rote Haus einen Quartierplatz im Herzen des Areals.

Ziel der Überbauung ist, dass die Aussenräume von den Anwohnerinnen und Anwohnern wie auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Bereiche gemeinsam genutzt werden können. Das rote Haus soll zum sozialen und kulturellen Treffpunkt der Überbauung werden.

Energie aus erneuerbaren Quellen

Die Seewassernutzung nehme beim Projekt eine zentrale Rolle ein, heisst es weiter. Das Zusammenspiel von thermischer Energieversorgung durch einen Mix aus Seewasser-, Solarenergie- und Abwärmenutzung soll den Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen decken.

Die nächsten Schritte

Als nächste Schritte sollen der Gestaltungsplan, das Vorprojekt und das Bauprojekt erarbeitet werden. In der Stadt Luzern stimmt das Volk 2021 über die städtische Finanzierung dieses Projekts ab. Läuft alles nach Plan, ist der Baustart der ersten Etappe für 2022, der zweiten 2024. die neuen Mieter sollen 2026 die Wohnungen, Pflegeplätze und Büros beziehen können.

Auf der Webseite der ewl gibt es Details zum Projekt auf dem ewl-Areal.

(Quelle: sda)

Das Siegerprojekt für das ewl-Areal ist gekürt.

Audiofiles

  1. Das ist das Siegerprojekt für das ewl-Areal. Audio: Sophie Müller, Radio Pilatus AG

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