ESAF-Tribüne kommt zum Teil aus Mexiko

Teile der grossen Schwing-Arena haben weiten Weg hinter sich

Der Klimawandel gibt momentan viel zu reden, er ist auch ein Thema am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug. Die Organisatoren legen viel Wert auf einen guten ökologischen Fussabdruck. Ein nachhaltiges Fest soll es werden. Ausgerechnet die Tribünen kommen aber zum Teil aus Übersee. 

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug soll nicht nur sportlich für Glanzpunkte sorgen, auch ökologisch will man nachhaltig sein. Gleichzeitig baut man die weltweit grösste temporäre Arena mit rund 56'000 Plätzen. Ein Teil dieser Tribüne wird sogar vom Ausland angeschafft - 15 Prozent aus Deutschland und 5 Prozent sogar aus Übersee. Ein Teil kommt zum Beispiel vom Formel-1-Rennen in Mexiko.

Dass man mit dieser Strategie gegen den ökologischen Fussabdruck vom Schwingfest verstosse, glaubt ESAF-Geschäftsführer Thomas Huwyler aber nicht. Nachhaltig sei man dafür in anderen Bereichen, wie etwa rund 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher mit dem öV ans Fest zu bringen oder auch in der Abfallbewirtschaftung.

Mehr zum Thema in den Beiträgen von Radio Pilatus und Tele1.

Audiofiles

  1. ESAF-Tribüne kommt zum Teil aus Mexiko. Audio: Flavio Desax / Marco Zibung
Die ESAF-Tribüne auf dem Areal in Zug.

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