Luzerner Taxivergewaltiger erneut vor Gericht

Die Verteidigung hat das Urteil weitergezogen

Zum zweiten Mal ist der Taxifahrer, welcher sich in Luzern an Kundinnen sexuell vergangen und eine davon vergewaltigt haben soll, am Mittwoch vor Gericht gestanden. Die Verteidigung hat das anfängliche Urteil von sieben Jahren Gefängnis weitergezogen.

Dem 46-jährigen Pakistani wird vorgeworfen, dass er zwischen den Jahren 2010 und 2016 immer wieder junge Frauen in seinem Taxi genötigt hat. Vor einem Jahr wurde er deshalb vom Kriminalgericht zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Die Verteidigung hat dieses Urteil nun aber weitergezogen und fordert eine Freiheitsstrafe von drei Jahren.

Seine letzte Straftat beging der 46-Jährige vor drei Jahren. Damals vergewaltigte er in Kriens eine 18-jährige Austauschschülerin aus Australien. Ein DNA-Test konnte den Pakistani anschliessend überführen - was auch andere Vorfälle ans Licht brachte.

Das Urteil des Luzerner Kantonsgericht wird schriftlich eröffnet. Bis wann ist allerdings noch offen. Mehr zum Thema in den Beiträgen von Tele1 und Radio Pilatus.

 

Audiofiles

  1. Taxivergewaltiger vor Luzerner Kantonsgericht. Audio: Raphaela Reichlin / Marco Zibung

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