Baustopp im Krienser Stadthaus und Kleinfeld

Die Stadtregierung hat die Arbeiten aufgrund des fehlenden Geldes vorerst abgebrochen

Es müsste noch das eine oder andere gemacht werden - unter anderem die Aufrüstung für besseren Handy-Empfang. Auch im Stadion Kleinfeld sind noch Projekte hängig - unter anderem das Materialgebäude.

Die Stadt Kriens führt im Stadthaus sowie im Stadion Kleinfeld vorerst keine Arbeiten mehr aus – dies obwohl gewisse Projekte gar noch nicht abgeschlossen sind.

Laut der Luzerner Zeitung hat die Stadtregierung einen Baustopp beschlossen. Dies weil das Parlament Zusatzkredite vor rund einem Monat abgelehnt hatte. Die Ausgaben für die verschiedenen Projekte sollen nun für 2020 oder später ordentlich budgetiert werden. Wie der Krienser Finanzvorsteher Franco Faé gegenüber der Zeitung sagte, habe der Baustoff aber keine grösseren negativen Auswirkungen.

Schlechter Handyempfang oder fehlendes Materialgebäude

"Was man am ehesten merkt, ist der schlechte Handyempfang im Stadthaus", so Faé. Diese Aufrüstung müsse nun halt noch warten. Weiter werde vorerst auch auf Anpassungen der Inneneinrichtung verzichtet. Ebenfalls noch ausstehend sei die hindernisfreie Gestaltung eines Parkplatzes oder das Materialgebäude beim Stadion Kleinfeld.

Regierung verrechnete sich

Die Krienser Stadtregierung hatte sich verrechnet: Um die beiden Grossprojekte Stadion Kleinfeld und das Zentrumsprojekt mit dem Stadthaus fertig zu stellen, hatte sie einen Nachtragskredit von rund 2 Millionen Franken beantragt. Dieser lehnte das Parlament jedoch Ende Juni ab.

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