Gemeinde Hergiswil will sich gegen Stau wehren

Blechlawine verstopft Hergiswil seit der Axen-Sperrung

Da die Axenstrasse während den kommenden acht Wochen wegen Steinschlaggefahr gesperrt ist, muss der Verkehr auf der Nord-Süd Achse über die A2 umgeleitet werden. Um Luzern, in Stans und vor allem in Hergiswil kommt es wegen dem Mehrverkehr immer wieder zu Stau.

Hergiswil ist verstopft. Viele Autofahrer versuchen, auf die Kantonsstrasse auszuweichen, um den Stau auf der Autobahn zu vermeiden. Weil es auf der Hauptstrasse im Dorf zeitweise auch schon nicht mehr vorwärts geht, würden viele in die Quartiere fahren und da ebenfalls alles verstopfen, wie ein Anwohner erzählt.

Remo Zberg, Gemeindepräsident von Hergiswil, will etwas gegen die Blechlawine in seinem Dorf unternehmen. Am Dorfeingang gibt es zwar eine Dosierungsanlage, die einen verkraftbaren Verkehrsfluss gewährleisten soll. Doch die reiche nicht aus, so der Gemeindepräsident. Er wünscht sich eine Lösung wie in Tirol, wo Ausweichrouten für Durchreisende gesperrt sind. Das heisst, wer nicht Einheimsch ist, oder im Dorf etwas zu erledigen hat, darf die Autbahn nicht verlassen.

Die Nidwaldner Polizei beurteilt diese Idee allerdings als schwer umsetzbar, da sehr viel Personal nötig wäre, um jeden einzelnen Autofahrer zu kontrollieren. Remo Zberg will sich davon nicht entmutigen lassen - er wird weiter Druck beim Bundesamt für Strassen (Astra) machen.

 

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