Luzerner Kantonalbank baut Filialen um

Im ersten Halbjahr 2019 gab es einen Gewinn von 100 Millionen Franken

Im ersten Halbjahr 2019 hat die Luzerner Kantonalbank einen Konzern-Gewinn von rund 100 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies sind rund 0,7 Prozent mehr als im Vorjahres-Zeitraum. In den kommenden Jahren gibt es insbesondere Veränderungen im Filialnetz. So werden die beiden Filialen Luzern-Schönbühl und Emmenbrücke-Sprengi geschlossen und alle restlichen zu Beratungsfilialen umgebaut.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Halbjahr 2019 den Ertrag und den Reingewinn gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistungsfähigkeit der Bank verbesserte sich per Saldo um 0,7 Prozent auf rund 117 Millionen. Unter dem Strich resultierte im ersten Halbjahr ein um 0,7 Prozent auf rund 100 Millionen gestiegener Konzerngewinn. Dies unter anderem aufgrund höheren Kunden-Volumen. 

Gewinnziel 2019 angehoben

Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich und korrigiert seine Gewinnziele nach oben. Sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten würden, strebe man für 2019 ein leicht höheres operatives Ergebnis als 2018 an. Es werde einen Konzerngewinn in der Bandbreite von 199 bis 205 Millionen Franken nach zuvor 195 bis 203 Millionen erwartet.

Veränderung des Filialnetzes

In den kommenden Jahren investiert die LUKB insbesondere ins Filialnetz. Insbesondere in den Standort am Seetalplatz in Emmenbrücke und in den Hauptsitz in der Stadt Luzern. Diese Anpassungen seien nötig, um dem veränderten Kundenverhalten gerecht werden zu können. Dazu gehören beispielsweise der steigende Beratungsbedarf und die sinkende Nachfrage nach Bargeld.

Im Gegenzug werden die beiden Filialen Luzern-Schönbühl und Emmenbrücke-Sprengi geschlossen, sagt Daniel Salzmann, LUKB-CEO: 

Das ist vertretbar, weil es in naher Entfernung Alternativen gibt für die Kunden, welche bisher in diese Filialen gegangen sind. Weitere Schliessungen sind aber nicht geplant. Vor allem auch nicht auf der Luzerner Landschaft. 

Reorganisation Privat- und Gewerbekunden

Die LUKB kündigte eine Reorganisation des Departements Privat- und Gewerbekunden an. Die aktuell acht Marktregionen werden ab 2020 in drei Bereiche zusammengelegt, die von Luzern, Emmenbrücke und Sursee aus geführt werden. Für die Kunden solle sich nichts ändern.

Quelle: sda

Die Luzerner Kantonalbank blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück (Archivbild).

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