Hoeness-Rücktritt ist offiziell

Uli Hoeness nicht mehr für das Präsidialamt von Bayern München kandidieren

Hoeness hat selbst informiert, dass er im November nicht kandidiert.

Uli Hoeness kandidiert nach Ablauf seiner Amtszeit in drei Monaten definitiv nicht wieder als Präsident von Bayern München. Der 67-Jährige informierte am Donnerstag den Aufsichtsrat über seinen Entscheid, an der Jahreshauptversammlung am 15. November nicht mehr als Kandidat für das Amt anzutreten. Er sei das Ergebnis eines "langen Prozesses", sagte er.

Wie der deutsche Rekordmeister am Abend mitteilte, will Hoeness auch den Vorsitz im Aufsichtsrat niederlegen, aber in dem Kontrollgremium weiterhin Mitglied bleiben. Als sein Nachfolger wurde der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer vorgeschlagen.

Hoeness, der den Klub als Spieler, Manager und Präsident fast fünf Jahrzehnte lang prägte, verschwindet damit nicht ganz aus dem Münchner Führungszirkel. «Ich habe immer gesagt, dass ich dem Verein, was immer ich tun kann, zur Verfügung stehe. Die Hilfe für den FC Bayern hat nichts mit dem Amt zu tun», hatte er am Mittwoch bei einem Empfang des Double-Gewinners in der Münchner Staatskanzlei betont.

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