Baustopp auf dem Klosterplatz in Einsiedeln

Welttheater im Sommer 2020 auf dem Platz ist möglicherweise gefährdet

Auf dem Klosterplatz in Einsiedeln sind die Bauarbeiten gestoppt worden. Grund dafür sind gemäss der Bezirkskanzlei Einsiedeln unterschiedliche Ansichten zur Pflästerung.

Normalerweise geht es auf dem Klosterplatz in Einsiedeln rege zu und her. Am Freitag stand er aber leer und aufgerissen da. Die Bauarbeiten wurden gestoppt, um Uneinigkeiten aus dem Weg zu räumen. Die Streitpunkte betreffen gemäss einer Mitteilung der Bezirkskanzlei Einsiedeln die Pflästerung.

Bei der Festlegung der Pflästerung müsse eine geeignete Lösung für alle gefunden werden. Es geht darum, Hindernisfreiheit, Ästhetik, technische Machbarkeit und Funktionalität mit einzubeziehen, so die Bezirkskanzlei. Vor allem die Hindernisfreiheit spiele eine grosse Rolle.

Gesetzliche Hindernisfreiheit

Vom Gesetzgeber sei vorgegeben, dass der Platz barrierefrei ist. Mit einer fugenlosen Pflästerung, wie sie geplant war, sei dies aber nicht gewährleistet. Die Bezirkskanzlei bezeichnet den Baustopp als unverhältnismässig und werde eine Änderung der Verfügung beantragen.

Weiterhin schreibt die Bezirkskanzlei, dass bei Aufrechterhaltung des Stopps der Zeitplan nicht eingehalten werden könne. In diesem Falle könnte eine Aufführung des Welttheaters im Sommer 2020 auf dem Platz möglicherweise gefährdet sein.

Die Regierung hat die Bauarbeiten auf dem Klosterplatz in Einsiedeln gestoppt.

Kommentieren

comments powered by Disqus