In Obwalden steigen bald die Steuern

Obwaldner Stimmbevölkerung sagt Ja zum Steuergesetz

Durch das Ja zum Steuergesetz kann der Kanton Obwalden seine Kantonsfinanzen stabilisieren.

Im Kanton Obwalden auf Anfang 2020 die Steuern. Die Obwaldner Bevölkerung stimmte am Sonntag einem Nachtrag zum Steuergesetz zu. Dies bringt dem Kanton Mehreinnahmen von rund elf Millionen Franken.

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von knapp 56 Prozent ist der Nachtrag des Steuergesetzes am Sonntag angenommen worden. Die Stimmbeteiligung betrug dabei lediglich 33 Prozent. Damit steigen die Steuern im Kanton Obwalden. Konkret werden die Steuern nun per 1. Januar 2020 um drei Einheiten (von 2,95 Einheiten auf 3,25 Einheiten) erhöht. Ab 2024 sollen sie dann wieder um 0,1 Einheiten sinken.

Der Nachtrag bringt dem Kanton insgesamt Mehreinnahmen von rund 11,1 Millionen Franken. Die Anpassung des Steuergesetzes ist dabei Teil eines Bündels von Massnahmen, mit welchen die Regierung das Kantonsdefizit beheben will. Insgesamt sollen über 28 Millionen Franken dazu beitragen, den Kantonshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

«Auch in Zukunft den Aufgaben nachkommen»

Die nun gestärkte finanzielle Stabilität trage dazu bei, dass der Kanton auch in Zukunft seinen Aufgaben nachkommen könne, schreibt der Kanton Obwalden am Sonntag in einer Mitteilung. Die Obwaldner Finanzdirektorin Maya Büchi ist erfreut über das Ergebnis: «Das positive Ergebnis erlaubt es uns nun unser strukturelles Defizit abzubauen», sagt sie gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus.

Im Vorfeld der Volksabstimmung hatte bereits das Obwaldner Kantonsparlament dem Nachtrag einstimmig, mit ein paar wenigen Enthaltungen, zugestimmt.

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