Berufsschule vom anderen Ende der Welt aus

Pilotprojekt testet den Fernunterricht für Berufsschüler

Verbessern, verändern, weiterkommen. Firmen wollen immer noch innovativer werden und wollen die besten Lehrlinge in ihr Unternehmen locken. Dafür müssen sie jedoch etwas bieten. Zum Beispiel gehört dazu, dass die Lernenden auch im Ausland berufliche Erfahrungen sammeln können und dabei aber trotzdem nicht in der Schule fehlen. In der Zentralschweiz gibt es nun zum ersten Mal ein Pilotprojekt, bei dem Lernenden sogenannter Fernunterricht angeboten wird.

Dank einfacher EDV-Mittel nimmt der Elektronik-Lehrling Ivan Zimmermann am Berufschulunterricht des Berufsbildungszentrums BBZW in Emmenbrücke teil. Der Clou der Sache: Ivan Zimmermann lebt und arbeitet zurzeit für 3 Monate in Randolph, New Jersey. Für Ivan ist es eine grosse Chance wertvolle Auslanderfahrungen zu machen und sein Englisch zu verbessern.

Win-Win-Situation

Auch für Ivan Zimmermanns Lehrbetrieb, der Lifthersteller Schindler ist das Experiment wertvoll. Zum einen macht sich die Firma so attraktiver für potentielle neue Lehrlinge. Zum anderen profitiert sie von Ivan Zimmermanns Arbeit, da er im regulären Betrieb mitmacht und sein Know-How einbringen kann. 

 

 

Der Elektronik-Lehrling Ivan Zimmermann lebt im Moment in New Jersey - die Berufsschule "besucht" er aber in Emmenbrücke

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