Reorganisation der Zentralschweizer Zeitungen

Die Redaktionen der Urner-, Ob- und Nidwaldner Zeitung werden zusammengelegt

Die Regionalzeitungen der Kantone Uri, Ob- und Nidwaldner legen ihre Redaktionen zusammen. Grund dafür sind Sparmassnahmen, die bereits im vergangen Jahr angekündigt wurden.

Vor rund einem Jahr hat das Unternehmen CH Media bekannt gegeben, dass wegen sinkenden Einnahmen 200 Stellen abgebaut werden müssen. Auch der Zusammenschluss der drei Zentralschweizer Regionalzeitungen ist Teil dieser Sparmassnahmen. CH Media ist ein Joint Venture von NZZ und AZ Medien, welchem auch die "Luzerner Zeitung" und die Regionalausgaben angehören. 

Neu werden die Redaktion der Kantone Uri, Ob- und Nidwalden in Stans zusammengelegt. Man spare so gezielt bei der Infrastruktur erklärt Jérôme Martinu, Chefredaktor der «Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben. «Das ist weit sinnvoller als ein vergleichbarer Abbau beim Personal».

Bereits heute wurden die Regionalausgaben Ob- und Nidwalden von einer Redaktion geführt. Mit dem weiteren Zusammenschluss mit der Redaktion in Uri soll trotz schwindender Mittel die Berichterstattung aus diesen Kantonen in Print und Online sichergestellt werden.

Anpassungen im Stellenplan

Der bisherige Redaktionsleiter der «Urner Zeitung», Florian Arnold wird ab Anfang Jahr die Leitung der zusammengeschlossenen Redaktionen übernehmen, die neu «Redaktion Urschweiz» heissen wird.

Gänzlich ohne Stellenstreichungen sei die Veränderung aber nicht möglich. So gäbe es im Sekretariats-Bereich, im Bereich Bild-/Fotoredaktion, Grafik und technischer Seitenproduktion Anpassungen im Stellenplan. Insgesamt werden drei Stellen abgebaut.

Man wolle die Betroffenen aber bestmöglich unterstützen. Wo möglich, versuche man die Anpassungen über Fluktuationen, Frühpensionierungen oder Verschiebungen umzusetzen, erklärt Martinu.

Die Redaktionen dieser 3 Zeitungen legen zusammen.

Audiofiles

  1. Zentralschweizer Zeitungen legen Redaktionen zusammen.. Audio: Caspar van de Ven / Mira Weingart

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