Roger Federer an den Swiss Indoors im Final

Der Baselbieter steht zum 15. Mal im Final seines Heimturniers

Roger Federer steht zum 15. Mal im Final der Swiss Indoors. Der 38-jährige Baselbieter schlug auch Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen und greift nach dem zehnten Titel an seinem Heimturnier. Sein Gegner am Sonntag um 15.00 Uhr ist der junge Australier Alex de Minaur (ATP 28).

Nach überzeugenden ersten Runden mit bloss sechs abgegebenen Games in zwei Spielen und dem Forfait von Stan Wawrinka im Viertelfinal liess Federer auch im Halbfinal gegen den Weltranglisten-Siebten Tsitsipas nichts anbrennen. In 78 Minuten bezwang er den 21-jährigen Griechen dank jeweils frühen Breaks 6:4, 6:4. 

Gegen den Aufsteiger des Jahres 2018, der ihn im Januar am Australian Open in den Achtelfinals in vier Sätzen bezwungen hat, gelang Federer eine fast fehlerfreie Partie. Er musste bei eigenem Service erst im letzten Game einen Breakball abwehren und verzückte die 9000 Zuschauer mit mehreren Zauberschlägen, darunter einem Stoppball mit dem Return.

In Basel seit 23 Spielen ungeschlagen

Federer baute seine Serie der Ungeschlagenheit in Basel damit auf 23 Spiele aus. Seine letzte Niederlage in der St. Jakobshalle datiert von 2013, als er im Final gegen Juan Martin Del Potro das Nachsehen hatte. Nur noch der Überraschungsfinalist De Minaur, gegen den Federer noch nie gespielt hat, kann den nächsten Meilenstein des Schweizers verhindern. 

Der 20-jährige Grundlinienspezialist, der zu den schnellsten Spielern auf der Tour gehört, schlug im Halbfinal den Amerikaner Reilly Opelka (ATP 37) nach mehr als zweieinhalb Stunden 7:6, (7:2), 6:7 (4:7), 7:6 (7:3). Zum vierten Mal in diesem Jahr machte De Minaur gegen den fast 30 Zentimeter längeren Opelka seinen Grössennachteil wett. Zwar schlug der 2,11 m grosse Opelka seine Asse 989 bis 1013 in diesem Jahr und übernahm er in dieser Rubrik die Spitze vor John Isner, spielerisch und läuferisch war der zähe De Minaur aber klar besser.

De Minaur ist der erste australische Finalist in Basel seit Mark Philippoussis 1997 und der aktuell am besten klassierte Spieler seines Landes. Er gewann in diesem Jahr bereits drei Turniere und wird am Montag unabhängig des Final-Ausgangs erstmals in die Top 20 der Welt vorstossen.

(Quelle: sda)

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