Luzerner Polizei stoppt Jugendbande

Auf ihr Konto gehen Diebstähle, Alkohol-und Drogenkonsum und ein Überfall

Luzerner Polizei im Einsatz (Symbolbild)

Die Luzerner Polizei hat die Ermittlungen gegen eine Jugendbande, welche im Kanton Luzern ihr Unwesen trieb, abgeschlossen. Sechs mutmassliche Täter wurden festgenommen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf über 16'000 Franken.
 
Die Gruppe hat im Kanton Luzern anfangs Mai 2019 diverse Vermögensdelikte, Hausfriedensbruch, Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Widerhandlungen gegen das Personenbeförderungsgesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz verübt. Dies teilt die Luzerner Polizei mit. 

Die Jugendlichen trieben seit Mai ihr Unwesen
 
Die Täter haben in dieser Zeit in wechselnder Zusammensetzung gewirkt. Sie haben u.a. in Triengen ein Auto gestohlen und sind in einen Jugendraum eingebrochen. Mit dem gestohlenen Auto fuhren die Jugendlichen (ohne Führerausweis) durch die Zentralschweiz und konsumierten Alkohol und Marihuana. Die Nacht verbrachten die Jugendlichen zum Teil im Auto - teilweise bei Bekannten. Sie benutzen öffentliche Verkehrsmittel ohne Fahrschein und verübten Ladendiebstähle und einen Einschleichediebstahl an der Uni Luzern. Zudem raubten sie am Bahnhof in der Stadt Luzern einen 15-jährigen Jugendlichen aus.

Die mutmasslichen Täter konnten am 9. Mai 2019 festgenommen werden. Die Täter sind zwischen 15 bis 18 Jahre alt und stammen aus Kroatien, Portugal, Schweiz und der Ukraine. Die Untersuchungen führt die Jugendanwaltschaft.

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