Streit um die Sitzplatz-Verteilung im Nationalrat

In der SVP streitet man sich darum, wer hinten im Saal sitzen darf

Die Sitzordnung im Nationalrat führte heute im Bundeshaus zu Diskussionen. Vor allem bei der SVP gab es eine Auseinandersetzung zu der Sitzordnung.

Die Sitzordnung im Nationalrat hat eine traditionelle Hierarchie. Zuvorderst sitzen die Neuen und hinten die alten Hasen.

Der neugewählte Nationalrat, Benjamin Giezendanner, sass auf einen Stuhl neben dem Sitz seines Vaters, dem langjährigen SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner. Einen Sitz weiter sass ebenfalls die neugewählte Esther Friedli, die Lebenspartnerin von Toni Brunner. Somit sassen die Neugewählten weiter hinten statt zuvorderst, was in der Regel nicht sein sollte.

Zuständig für die Sitzordnung sei der SVP-Fraktionspräsident, Thomas Aeschi. Er wollte jedoch zu diesem Thema keine Stellung nehmen. Die Sitzordnung sei eine interne Angelegenheit, wie er den Medien mitteilte.

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