LU: Pflanzen, Tiere und Landschaften pflegen

Grüne und SP verlangten vergeblich zusätzliche Schutzmassnahmen

Der Kanton Luzern soll mehr für den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt tun (Symbolbild).

Tier, Pflanzen und ganze Landschaften will das Kantonsparlament Luzern besser pflegen und fördern. Die Mehrheit hat den Bericht über die Biodiversität zur Kenntnis genommen. Für den Kanton Luzern bedeutet dies Mehrausgaben von rund 1,2 Millionen Franken. Grüne und SP waren nur bedingt zufrieden, aus ihrer Sicht bräuchte es zusätzliche Massnahmen für einen wirkungsvollen Naturschutz.

Der Planungsbericht Biodiversität sieht künftig Ausgaben von jährlich über fünf Millionen Franken für den Kanton Luzern vor, 1,2 Millionen mehr als bisher. Rechnet man die Beiträge des Bundes hinzu, sind es jährlich über 40 Millionen Franken, welche dem Kanton Luzern zur Förderung der Artenvielfalt zur Verfügung stehen.

SP und Grüne verlangte vergeblich zusätzliche Massnahmen

Bei der Beratung des Planungsberichts zeigte sich, dass man auf linker Seite gerne mehr für die Biodiversität getan hätte. Verschiedene Anträge für schärfere Strafen für Wasser-, Boden- oder Luftverschmutzungen oder der Antrag auf eine Verdoppelung der natürlichen Lebensräume waren jedoch chancenlos.

Im Planungsbericht, von welchem das Luzerner Kantonsparlament schlussendlich neutral zur Kenntnis nahm, sind 20 neue Massnahmen zur Förderung der Artenvielfalt aufgelistet. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die 60 Hoch- und 90 Flachmoore von nationaler Bedeutung gerichtet.

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