Coronavirus-Verdacht auf Schiff: Schweizer dabei

Virus-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff in Italien

Die Kreuzfahrt startete in der Hafenstadt Savona in Ligurien.

Wegen des Verdachts auf das Coronavirus sitzen Tausende Passagiere an Bord eines Kreuzfahrtschiffes im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia fest. Auch Schweizer seien an Bord, bestätigte eine Sprecherin der Reederei Costa Crociere gegenüber 20 Minuten. Das EDA klärt mit der Schweizer Botschaft in Rom ab, wie viele Schweizer betroffen seien. 

Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag schrieb, sollen insgesamt rund 7000 Menschen an Bord der «Costa Smeralda» sein. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao habe Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, wie auch ein Sprecher der Reederei bestätigte. Sie und ihr Mann waren laut Medien am 25. Januar am Flughafen in Mailand angekommen. Die Frau sei auf dem Schiff medizinisch versorgt und isoliert worden. Die Ergebnisse eines Virustests wurden für den Nachmittag erwartet, ihr Mann habe kein Fieber. Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere zunächst nicht an Land gehen durften.

Das Ehepaar hat die Kreuzfahrt den Berichten nach in der Hafenstadt Savona in Ligurien begonnen. Das Schiff habe auf der regulären Tour durchs westliche Mittelmeer in Marseille, Barcelona und Palma de Mallorca Station gemacht, bevor es Civitavecchia anlief. Von dort erkunden die Schiffsreisenden in der Regel die italienische Hauptstadt Rom. Italien ist ein bei Chinesen beliebtes Reiseland.

(Quelle: dpa)

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