Zug diskutiert über Sperrstunden-Abschaffung

Das Nachtleben soll besser werden

Im Kanton Zug soll es künftig für Restaurants und Bars keine Sperrstunde mehr geben. Drei CVP-Kantonsräte setzen sich dafür ein und hoffen durch bessere Rahmenbedingungen.

Der Kanton Zug soll über die Abschaffung der Sperrstunde oder Polizeistunde im Gastgewerbe diskutieren. Das Kantonsparlament habe am Donnerstag eine CVP-Motion an die Regierung überwiesen.

Mit-Motionär Fabio Iten (CVP) sagte gegenüber Radio Pilatus, dass die Sperrstunde nicht mehr den heutigen Bedürfnissen entspreche und es eine Überwachung für Gastrobetriebe und Bevölkerung ist.

Die Abschaffung der Polizeistunde hat Auswirkungen

Die SVP wollte die Überweisung des Vorstosses verhindern. Philipp C. Brunner von der Zuger SVP sieht viele Nachteile wie z. B. die Nachtruhestörung. Bei der jetzigen Situation soll es auch keine Überwachung sein, sondern eine Kontrolle, dass Ruhe und Ordnung eingehalten werden. Die Restaurants und Bars dürfen aber weiterhin eine Bewilligung beantragen.

Das Regierungsgebäude in Zug Fabio Iten (CVP) setzt sich für die Abschaffung der Sperrstunde ein Philipp C. Brunner (SVP) kommt diese Idee gar nicht gut an und ist gegen die Abschaffung der Sperrstunde

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