Littau soll einen neuen Busbahnhof bekommen

Die Stadt Luzern erarbeitet ein 4,3 Millionen Franken teures Projekt

Der Luzerner Stadtteil Littau soll für den öffentlichen Verkehr besser erschlossen werden. Dazu wird die Bushaltestelle beim Bahnhof Littau zum Umsteigeknoten aufgewertet. Die Stadt Luzern hat für 4,3 Millionen Franken ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet.

Um Littau Dorf und den Littauerboden attraktiv mit dem öffentlichen Verkehr zu erschliessen, soll beim Bahnhof Littau ein Bushof realisiert werden. Die Stadtregierung beantragt nun dafür einen Sonderkredit von 4,3 Millionen Franken beim Parlament. Die jetzige Situation sei nicht gut sagt Mobilitätsdirektor Adrian Borgula: "Der Wendepunkt für die Busse ist zu eng und der Bahnhof ist nicht behindertengerecht." Zudem habe es zu wenig Parkplätze für Autos und Velos, es bestehen Sicherheitsmängel und die gesamte Situation im Bahnhofsumfeld sei gestalterisch unbefriedigend.

Realisierung neuer Umsteigeknoten

Das alles soll mit dem Projekt verbessert werden. Das Herzstück des neuen Busbahnhofs sind drei neue behindertengerecht gestaltete Bushaltekanten. Für deren Realisierung müssen die Park& Ride-Parkplätze sowie der alte Güterschuppen verlegt beziehungsweise abgerissen werden. Da die SBB parallel das Bahnperron erneuern und ebenfalls behindertengerecht ausgestalten werden, müssen die Projekte eng koordiniert werden. Dabei könnten erhebliche Synergien genutzt werden, sagt Adrian Borgula. So werden sich die Bahn- und Buspassagiere künftig ein gemeinsames Perrondach teilen.

Bahnhof Littau Adrian Borgula

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