Erlogene Unterschriften gegen den Vaterschaftsurlaub

Professionelle Unterschriften-Sammler gaben an, für den Vaterschaftsurlaub zu sammeln

Um das Referendum der SVP gegen den Vaterschaftsurlaub sah es lange Zeit nicht gut aus. Schlussendlich kam es aber doch zu Stande. Mitgeholfen haben professionelle Unterschriftensammler. Und das nicht immer mit fairen Mitteln.

Geworben wird für einen Vaterschaftsurlab, der gleich lang ist, wie der Mutterschaftsurlaub. Die Unterschrift der Passanten wird eingeholt, auf dem Bogen steht aber das Gegenteil. Die Unterschriften waren für das Referendum gegen eben diesen Vaterschaftsurlaub. Strafbar ist das nicht, die Unterschriften sind gültig. Das ist so, weil eben auf dem Unterschriftenbogen steht worum es wirklich geht.

Schon beim Referendum gegen das Diskriminierungsgesetz im letzten Jahr wurden auf diese Art und Weise Unterschriften gesammelt. Und schon damals hatte die Agentur Incop ihre Finger im Spiel. Sie sprechen von Einzelfällen und versprechen, in Zukunft den Mitarbeitern besser auf die Finger zu schauen.

Bei einer anderen Agentur erkennt man in einer Jobausschreibung, warum man allenfalls zum Mogeln verleitet werden könnte: Dort heisst es nämlich, dass die Bezahlung abhängig ist von der Anzahl gesammelter Unterschriften. Mehr dazu im Beitrag von Tele 1.

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