Wieder Strom in Schwyz und Uri

Sturm "Sabine" hat Hochspannungsleitung bei Gurtnellen beschädigt

In den Kanton Uri und Schwyz hat der Sturm "Sabine" für grossflächige Stromausfälle gesorgt. Oberhalb von Gurtnellen ist eine Hochspannungsleitung beschädigt. Auf Hörerbildern ist zu sehen, dass der Wald teilweise in Flammen steht. Im Kanton Schwyz fliesst der Strom inzwischen wieder, auch im Kanton Uri gehen immer mehr Haushalte wieder ans Netz, wie das Elektrizitätswerk Altdorf EWA mitteilte.

Kurz vor Mittag war die Hochspannungsleitung von Plattischachen nach Göschenen infolge des Sturms "Sabine" ausgefallen. Ein Teil der Leitung fiel zu Boden und dadurch geriet der Wald in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Zeitgleich wurde auch die Hochspannungsleitung von Ingenbohl nach Flüelen unterbrochen. Auch dort war der Sturm der Verursacher.

Die Kantonspolizei Uri konnte vorübergehend telefonisch nicht erreicht werden. Der Gotthard-Strassentunnel sowie der Seelisberg- und der Flüelentunnel sind inzwischen wieder geöffnet. Kurz nach 13:00 Uhr konnte das Elektrizitätswerk Altdorf das Stromnetz wieder in Betrieb nehmen. Laut EWA muss noch weiter mit Behinderungen gerechnet werden, weil diese defekt sind und repariert werden müssen.

In Schwyz ist der Stromausfall inzwischen behoben, wie die Kantonspolizei via Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Betroffen vom Stromausfall war während rund einer Stunde der innere Talkessel. Unter anderem war die Bevölkerung via der App "Alertswiss" aufgerufen worden, keine Lifte zu benutzen.

Der Sturm Sabine hat offenbar eine Hochspannungsleitung heruntergerissen. Zeitenweise standen auch die Züge am Flüeler Bahnhof still. Zeitenweise standen auch die Züge am Flüeler Bahnhof still.

Audiofiles

  1. Bilanz zum Sturm Sabine.. Audio: Maik Wisler / Andreas Wolf

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