Nachhaltige Anlagen mit guter Rendite

Kombination von Geld und Geist

Gehören auch sie zu denjenigen Konsumentinnen und Konsumenten, die beim Einkauf darauf achten, ob ein Produkt BIO ist, aus der Region stammt und unter fairen Bedingungen produziert wird? Immer mehr Leuten sind solche Grundsätze nicht nur beim täglichen Einkauf wichtig, sondern auch beim Geld anlegen. Der Radio Pilatus und Tele1 Geld-Tipp zeigt, wie man nachhaltig investieren kann.

Nachhaltig ist eine Geld-Anlage dann, wenn sie die sogenannten ESG-Kriterien erfüllt. ESG steht für Environmental, Social and Governance – also für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Dabei wird untersucht, wie eine Anlage abschneidet punkto CO2-Emissionen, Klimawandel, Biodiversität, Menschenrechten und Arbeitsbedingungen, aber auch punkto Aktionärsrecht, Qualität, Diversität und Vergütung von der Führung. Indem sie auf nachhaltige Anlagen setzen, wollen die Investoren mit ihrem Geld etwas Positives bewirken und ihre Risiken begrenzen. Damit das gelingt, genügt laut dem Finanzexperten Martin Spieler, guter Wille allein nicht.

Die Mehrheit der Studien über nachhaltige Anlagen stellt einen positiven Einfluss auf die Rendite fest. Hilfreich ist vor allem, dass nachhaltig geführte Unternehmen tendenziell besser gegen Krisen gewappnet sind und darum ihre Risiken begrenzen können. Trotzdem sollte man sich keine Illusionen machen. Auch mit nachhaltigen Anlagen kann man Geld verlieren, weil das eigentliche Anlagerisiko nicht einfach wegfällt.

Nachhaltige Anlagen - richtig kombinieren. (Symbolbild)

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