Gefängnisstrafe für Crystal-Meth-Köche von Oberägeri

Das Zuger Obergericht hat eine Freiheitsstrafe auf Bewährung verhängt

Das Obergericht des Kantons Zug

Ein Mann hat in Oberägeri im Kanton Zug gemeinsam mit einer Gehilfin in einem Labor Crystal Meth produziert. Doch das Labor flog auf und Mitte Januar kam es zum Prozess vor dem Zuger Obergericht. Die zwei Drogenproduzenten sind schuldig gesprochen worden.

Vor dem Zuger Obergericht hatten die zwei Angeklagten ihre Unschuld beteuert. Das Strafgericht hatte sie zuvor zu Freiheitsstrafen von 18 Monaten auf Bewährung und Geldstrafen verurteilt. Gegen dieses Urteil wehrten sie sich. Ohne Erfolg.

Auch in den Augen des Obergerichts sind die zwei Personen schuldig. Für den 43-jährigen Norweger sowie seine Gehilfin aus Thailand wurden Gefängnisstrafen von 18 Monaten auf Bewährung verhängt. Weiter wurde für den Mann eine Geldstrafe von fast 2'000 Franken verhängt und er muss Verfahrenskosten von fast 45'000 Franken übernehmen. Bei der Frau beträgt die Geldstrafe rund 4'500 Franken. Diese ist aber auf Bewährung. Die Verfahrenskosten für die Gehilfin belaufen sich auf rund 10'000 Franken. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden.

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