«Hat irgendjemand unser Wägali gesehen?»

Fasnächtler suchen nach ihrem Eigentum auf Facebook

Jedes Jahr werden Masken, Wagen oder Instrumente an der Luzerner Fasnacht entwendet. Verzweifelt suchen die Besitzer nun auf Sozialen Medien nach ihrem Eigentum. Auch aus offizieller Sicht ist das Problem bekannt. 

Posts wie: «Bitte um Mithilfe, seit gestern Abend wird folgendes Fasnachtsauto vermisst!», «Hat irgendjemand unser Wägali gesehen?» oder «Hallo, wer hat ein Euphonium im Stadtkeller mitgenommen, wo ihm nicht gehört?» häufen sich auf der Social-Media-Plattform Facebook. Mehrere Fasnächtler vermissen ihre Wagen, Instrumente oder beschweren sich über Vandalismus. Die Facebook-Beiträge werden heiss kommentiert.

«Es ist nicht mehr wie früher»

Auch auf der Strasse und aus offizieller Sicht versteht man solch ein Verhalten an der Fasnacht nicht: «Es ist leider nicht mehr wie früher, als man die Grinde frei von Sorgen vor die Beiz stellte und nichts passierte», so Röbi Marty, Präsident von «die Vereinigten». So haben einige Guggenmusiken bereits Regeln aufgestellt, dass immer drei bis vier Leute «Wache stehen», damit die Grinde und Instrumenten nicht weg kommen.

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