Regionalsender erfüllen Service-public-Auftrag

«Unverzichtbarer Beitrag zur Meinungsbildung geleistet»

Schweizer Regional-TV-Sender haben während den Wahlen 2019 einen «unverzichtbaren Beitrag zur Meinungsbildung geleistet». Das belegt eine umfassende Programm- und Wahlanalyse der Publicom AG.

Die Regionalsender hätten ihren Auftrag erfüllt. Sowohl qualitativ als auch quantitativ seien hohe Leistungen erbracht worden. Regionale Aspekte habe man sauber abgedeckt, welche die SRG zu wenig berücksichtigen konnte. Knapp die Hälfte der Bevölkerung habe die Wahlen 2019 übers Regionalfernsehen verfolgt und sich so bestens informiert.

 «Die Regional-Fernsehsender punkten mit einer hohen Regionalität, was vom Publikum sehr geschätzt wird. Die SRG SSR hingegen konzentriert sich auf das nationale Geschehen» sagt Stefan Thommen, CEO der Publicom AG.

Die Wahlanalyse 2019: Qualität der Berichterstattung – politische Akteure Die Wahlanalyse 2019: Qualität der Berichterstattung – Wähler-Befragung

Teilweise qualitativere Berichterstattung

Die Regionalsender deckten zwei Drittel ihrer Walhkampfberichterstattung regional ab. Die TV-Sender der SRG thematisierten 78 Prozent der Wahlkampfbeiträge national.

Dabei hätten das Publikum sowie die Politik kaum qualitative Unterschiede bemerkt – bei einigen Punkten schnitten die Regionalsender sogar besser ab als die SRG. Sie berichteteten ausgewogener und mehr unterschiedliche Meinungen oder Sendevielfalt bereicherten das Programm. Für die befragten Parteimitarbeiter waren die Regionalsender sogar die wichtigeren Plattformen.

Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus einer Studie der Publicom AG, welche im Auftrag von TELESUISSE durchgeführt wurde, dem Verband der Schweizer Regionalfernsehsender. Auch hat das Bundesamt für Kommunikation BAKOM die Studie unterstützt.

Wahlanalyse 2019: Akteuere im Fokus

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