Corona-Verdachtsfälle in Obwalden und Nidwalden

Zwei Fälle befinden sich in Obwalden – einer in Nidwalden

Verdacht auf Coronavirus in den Kantonen Nidwalden und Obwalden.

Coronavirus-Verdachtsfälle häufen sich in der Schweiz. 70 Verdachtsfälle sind bekannt. Zwei davon befinden sich in Obwalden, ein Fall in Nidwalden.

Regelmässig verschicken die Kantone neue Verdachtsfälle ans zuständige Labor in Genf. Bisher sind alle Proben negativ ausgefallen - eine steht noch aus im Kanton Nidwalden.

Der Kanton Nidwalden sei gewappnet für das Coronavirus. «Schon seit einiger Zeit besteht eine Taskforce unter Leitung der Gesundheitsdirektorin, die im ständigen Kontakt mit dem Kantonsspital, dem Kantonsarzt und dem kantonalen Führungsstab steht», sagt Karen Dörr, Vorsteherin des Nidwaldner Gesundheitsamts gegenüber der Luzerner Zeitung.

Zwei Fälle in Obwalden bekannt

In Obwalden werden zurzeit zwei Fälle abgeklärt. Insgesamt gab es schon sieben Fälle, die sich alle als Grippefall entpuppten. Das bestätigte Patrick Csomor, Leiter des Obwaldner Gesundheitsamts. Jeder bestätigte Fall müsse in Spitalquarantäne. 

«Das Kantonsspital ist nicht für die Isolation von Hochrisikopatienten eingerichtet. Allenfalls müssten auch Plätze in anderen Spitälern in Anspruch genommen werden», sagt Csomor.

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