Aktueller Stand des Coronavirus in der Schweiz

Die Ereignisse und Massnahmen des Tages zusammengefasst

Der Coronavirus aus Wuhan

Das Coronavirus hat die Schweiz erreicht. Wir haben für euch eine Zusammenfassung zur aktuellen Lage und den empfohlenen Massnahmen.

In der Schweiz hat es am Freitagabend, 28. Februar, gemäss dem Bund 15 bestätigte Coronavirus-Fälle in den Kantonen Tessin, Genf, Graubünden, Aargau, Zürich, Basel-Stadt und Waadt gegeben. Bisher wurden mehr als 500 Personen mit Verdacht auf Coronavirus abgeklärt. Mehrere Personen blieben in ihrem Wohnkanton in Quarantäne. Sie müssen zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen meiden.

Der Bundesrat schätz die aktuelle Situation und Ausbreitung des Coronavirus als besondere Lage ein. Am Freitagmorgen hatte er Grossveranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen verboten. Welche Veranstaltungen betroffen sind, haben wir im Artikel «Diese Veranstaltungen sind abgesagt» zusammengetragen. Diese Massnahme gelte bis mindestens am 15. März 2020 und soll damit die Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz eindämmen.  

Verdachtsfälle in der Zentralschweiz

In der Zentralschweiz gibt es bislang keinen bestätigten Coronavirus-Fall. Wie die Nachrichtenagentur SDA am Freitag berichtet, meldete der Kanton Schwyz vier noch offene Verdachtsfälle, drei der Kanton Uri, und je zwei Fälle verzeichneten die Kantone Zug und Obwalden.

Die Kantone Luzern und Nidwalden bestätigten ebenfalls Verdachtsfälle, kommunizierten aber keine Zahlen. Die betroffenen Menschen sowie teils Angehörige befanden sich den Angaben zufolge zu Hause in Quarantäne, bis die Testergebnisse vorliegen werden.

Wie schützt man sich am besten?

Wie es das Bundesamt für Gesundheit BAG informiert, sollen die Hände regelmässig und richtig gewaschen und in den Ellbogen genossen und gehustet werden. Bei Symptomen soll man zu Hause bleiben und einen Arzt kontaktieren. Die genaueren Details findet ihr in unserem Artikel «So schützt du dich richtig».

Wenn Sie in ein betroffenes Gebiet reisen

Auch in diesem Fall empfiehlt der Bund ständig die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren und in ein Papiertaschentuch oder in den Ellbogen zu niesen oder husten. Mann soll auch grössere Menschenansammlung sowie den Kontakt mit Personen, welche Atembeschwerden oder Husten haben meiden.

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