Emmi: Höhere Dividende trotz weniger Gewinn

Der Milchverarbeiter bezahlt den Aktionären einen Drittel mehr Dividende

Der Emmi-Neubau im Stadt-Luzerner Tribschenquartier

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Der Umsatz legte währungsbereinigt um 2,2 Prozent zu, wie der Konzern an der Jahresmedienkonferenz bekanntgab. Einen Rückgang musste Emmi dagegen beim Gewinn vermelden.

Im Geschäftsjahr 2019 hat Emmi einen Nettoumsatz von rund 3,5 Milliarden Franken erwirtschaftet, wie das Unternehmen bereits im Januar bekanntgegeben hatte. Der Umsatz konnte vor allem dank Wachstum in den strategischen Nischenmärkte wie italienische Desserts, Ziegenmilchprodukte oder Caffè Latte gesteigert werden, zudem konnte man in den Wachstumsmärkte in Lateinamerika und Nordafrika zulegen.

Der Reingewinn lag mit 166 Millionen Franken rund fünf Prozent unter dem Vorjahr, wie das Unternehmen bekanntgab. Eigentlich betrug der Gewinnrückgang sogar 29 Prozent, allerdings hatte im Vorjahr der Verkauf der Beteiligung am US-Unternehmen Siggi's Millionen in die Kasse gespült.

Trotz weniger Gewinn beantragt der Emmi-Verwaltungsrat eine höhere Dividende, diese soll um drei Franken auf zwölf Franken steigen. Die deutliche Erhöhung sei eine Folge der wie angekündigt angepassten Dividendenpolitik, heisst es in einer Mitteilung.

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