Bund spricht Klartext zu VBL-Subventionen

Die Verkehrsbetriebe Luzern haben zu viele Subventionen bezogen

Die Verkehrsbetriebe Luzern sollen 16 Millionen Franken zurückzahlen.

Im Knatsch um unrechtmässig bezogene Subventionen bei den Verkehrsbetrieben Luzern VBL spricht der Bund nun Tacheles. Die VBL hätten gegen das Subventionsgesetz verstossen, erklärte das Bundesamt für Verkehr gegenüber der Luzerner Zeitung.

Die VBL haben dem Verkehrsverbund Luzern zu hohe Preise verrechnet. Konkret geht es um Zinsen, die innerhalb der VBL Holding verrechnet wurden. Diese haben die VBL auf den Verkehrsverbund Luzern abgewälzt. Zu Unrecht, wie nun das Bundesamt für Verkehr festhält. Zwischen 2010 und 2017 seien so 16 Millionen Franken zu viel an öffentlichen Geldern bezogen worden. Die VBL soll nun das Geld an den Verkehrsverbund Luzern zurückzahlen.

Die VBL wehren und verteidigen sich. Sie berufen sich auf eine Prüfung, welche das Bundesamt für Verkehr im Jahr 2012 durchgeführt hat. Damals hätte der Bund keine Fehler festgestellt. Die VBL verlangt nun eine Aussprache mit dem Bund.

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