«Bamert’s Anatomy»

Fabienne Bamert unterwegs als Chirurgin

Früher war es «Dr. Stefan Frank», heute sind es «Chicago Med» oder «Grey’s Anatomy». Wie realitätsnah Arztserien in Wirklichkeit sind, will Fabienne Bamert im unterwegs herausfinden. Sie trifft mehrere Chirurgen, erhält einen Einblick in die vielfältige Ausbildung und testet ihre eigenen Qualitäten als Gefässchirurgin.

Die Bauchdecke liegt offen. Eine Erweiterung der Hauptschlagader muss operiert werden. Vorsichtig näht Fabienne Bamert die Gefässprothese ein. Dies alles natürlich nicht am lebenden Menschen, sondern an einem Modell. Herbert Mendel, Chirurg aus Wien, schwärmt von seiner neuen Gehilfin: «Von dir würde ich mich operieren lassen.» Die unterwegs-Moderatorin kontert schmunzelnd: «Einen Knopf an zu nähen ist wesentlich einfacher.»

Der Kurs, bei dem Fabienne Bamert heute mitmachen darf, ist ein Angebot der Vascular International School. Die Schule für Gefässchirurgie mit Sitz in Kerns bildet Chirurgen aus der ganzen Welt aus. Auch das Betreuerteam ist international.

Einer der Schweizer ist Kursleiter Edin Mujagic. Er leitet Fabienne Bamert im Nebenraum an, wie die selbe Operation wie vorhin endovaskulär funktioniert. Der Zugang erfolgt direkt durch das Innere der Gefässe und nur durch einen kleinen Schnitt in der Leiste. Hilfs-Chirurgin Fabienne ist nun auf den Monitor am OP-Tisch angewiesen. Eine Herausforderung.

Übung an echten anatomischen Präparaten

Am Luzerner Kantonsspital gibt es seit gut zwei Jahren das sogenannte «Skills Lab» - ein Simulationszentrum, in dem Chirurgen an echten Präparaten üben. Fabienne Bamert trifft den ehemaligen Chefarzt Unfallchirurgie, der das Zentrum mitaufgebaut hat.

Dazu gibt es einen Einblick, wie eine echte Operationen abläuft – hautnah dabei im Operationssaal.

Fabienne Bamert übt am Modell. Fabienne Bamert übt am Modell. Edin Mujagic erklärt Fabienne den endovaskulären Eingriff. Reto Babst zeigt Fabienne das «Skills Lab». Operation im Luzerner Kantonsspital.

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