Coronavirus bedroht LUGA

Die Durchführung der LUGA 2020 ist ungewiss

Das Veranstaltungsverbot des Bundesrats ist für die Messe Luzern ein harter Schlag. Die Hallen stehen zurzeit leer, obwohl sie vor Leben strotzen sollten. Weil in der ganzen Schweiz keine Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Personen stattfinden dürfen, musste beispielsweise die FEA Expo abgesagt werden. Und auch für die LUGA könnte es kritisch werden.

Am 24. April sollte die LUGA starten. Doch momentan sieht es schwierig aus. Bei der Messe Luzern mussten schon mehrere Ausstellungen abgesagt oder verschoben werden. Der Geschäftsführer Markus Lauber sagt

 «Die LUGA macht uns grosse Sorgen. Wir haben täglich Sitzungen, um die aktuelle Situation zu besprechen.»

Es würden stets alle Optionen geprüft. Es könne sein, dass die LUGA wie geplant stattfindet, dass sie verschoben wird, oder dass sie in diesem Jahr überhaupt nicht stattfindet.

Wie bei der Messe Luzern sieht das Bild auch beim KKL alles andere als rosig aus. Zahlreiche Veranstaltungen sind verschoben worden. Beim Luzerner Gewerbeverband ist man besorgt. Der Präsident Peter With sagt: «Viele Unternehmen bekommen Liquiditätsprobleme. Sie müssen zum Teil Ticketpreise zurückerstatten, hatten aber bereits Ausgaben für die Planung.» Er fordert deshalb, dass den Unternehmen geholfen wird. So sollen beispielsweise Versicherungen ihre Leistungen schnell bezahlen. Weiter sollen Regierungen rasch entscheiden, ob den Unternehmen Kurzarbeit gewährleistet wird oder nicht.

Audiofiles

  1. Auswirkungen des Coronavirus auch auf die Wirtschaft, etwa die LUGA. Audio: Flavio Desax / Carla Keller

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