Breitere Luzerner Seebrücke für Fussgänger

Kanton und Stadt planen eine Verbreiterung des Trottoirs

Mit einer Plattform will die Stadt Luzern vorerst mehr Platz für Fussgänger auf der Seebrücke schaffen.

Kanton und Stadt Luzern planen eine Verbreiterung des Trottoirs auf der Luzerner Seebrücke. In einem ersten Schritt ist beim Bahnhof eine Plattform geplant.

Dies schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf ein Postulat der Grünliberalen. Diese fordern auf der Seebrücke mehr Platz für die Fussgänger, weil die Platzverhältnisse gerade in der Touristenhochsaison eng seien. Dies sei einer Touristenstadt unwürdig und zudem gefährlich, weil oft Fussgänger auf den Velostreifen ausweichen würden. Gemäss GLP benutzen pro Tag im Schnitt 28'500 Fussgängerinnen und Fussgänger die Brücke.

Der Stadtrat nimmt das Postulat entgegen, wie aus seiner am Freitag veröffentlichten Antwort hervorgeht. Die Verhältnisse auf der Seebrücke seien sehr eng, schreibt er. Die Stadtregierung weist aber auch darauf hin, dass die Brücke zum Kantonsstrassennetz gehört.

Tatsächlich ist bereits eine Verbreiterung der Seebrücke auf der gesamten Länge geplant. Eine entsprechende Studie wurde durchgeführt, weil beim Bahnhof ein neues Busperron für Durchmesserlinien geplant ist.

Um eine rasche Inbetriebnahme des neuen Perrons sicherzustellen, soll vorgängig eine Plattform am Brückenkopf errichtet werden. Damit könne eine normgerechte Ausgestaltung der bestehenden Querung für den Fuss- und Veloverkehr zwischen der Bahnhofstrasse und dem See erreicht werden. Diese Lösung sei das Ergebnis von Machbarkeitsstudien, in denen verschiedene Varianten geprüft worden seien, schreibt der Stadtrat.

(Quelle: sda)

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