Weniger Blutspenden wegen Coronavirus

Unter Berücksichtigung von Vorsichtsmassnahmen weiter möglich und wichtig

Blutspende

Wie srf.ch meldet, sind Blutspenden in der Schweiz um 10 Prozent zurückgegangen. Trotz Coronavirus besteht aber kein Grund dafür, aufs Blutspenden zu verzichten. Es gilt einfach bestimmte Vorsichtsmassnahmen zu beachten.

Allzu viel ist nicht los am Mittwochmittag beim Blutspendezentrum Luzern. Neben unserem Reporter ist um 13.00 Uhr nur eine einzige weitere Person am Blut spenden und von Seiten des Personals heisst es, man spüre aktuell eine gewisse Zurückhaltung. Dies bestätigt auch ein Bericht von srf.ch. Demnach verzeichnet "Blutspende SRK Schweiz" zurzeit einen Rückgang bei den Spenden um zehn Prozent.

Man muss fit sein und darf nicht Riskikogebiet besucht haben

Dabei spricht eigentlich nichts dagegen, Blut zu spenden - auch jetzt nicht. Als Blutspender sollte man bei Betreten der Räume einfach die Hände desinfizieren. Wer kränkelt oder in der letzten Zeit in einem Risikogebiet war, muss es natürlich sein lassen.

Wer Coronavirus hatte, darf vier Wochen nicht spenden

Wie es im SRF-Bericht weiter heisst, müssen auch Spender umkehren, die in den vergangenen zwei Wochen mit Leuten in engem Kontakt waren, welche Fieber hatten. Auch wer positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, darf die nächsten vier Wochen kein Blut spenden.

Bei diesen Blutgruppen sind die Vorräte kritisch

Coronavirus hin oder her! Der Bedarf an Blutspenden ist gegeben. Gemäss dem aktuellen Blutspende-Barometer Zentralschweiz sind die Vorräte bei den Blutgruppen 0+, 0- und A+ kritisch, bei der Blutgruppe A- ist der Vorrat sogar «bedrohlich tief»! Bereits nach den Sommerferien 2019 war es in der Zentralschweiz eng mit den Blutreserven.

Audiofiles

  1. Blutspenden aktueller denn je. Audio: Thomas Zesiger / Carla Keller

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